So sprichst du die Sprache deiner Kunden.

Richtig kommunizieren, um Kunden zu erreichen. Texte, Bilder, Bildsprache, Audio

Warum Worte allein nicht reichen – und wie du mit Bildern, Stimme & Struktur mehr Kunden erreichst.

Das Problem: Du willst auf dich aufmerksam machen – aber jeder nimmt anders war 🎧👀

Du kennst das:

Ein Text, den die eine Kundin liebt, findet die nächste „zu lang“.
Ein Instagram-Post funktioniert super – aber deine Website wird ignoriert.
Pinterest bringt Klicks, aber kaum Anfragen.

Das liegt nicht daran, dass deine Inhalte schlecht sind.
Sondern daran, dass Menschen unterschiedlich Informationen aufnehmen.

Manche wollen lesen.
Andere wollen sehen.
Wieder andere müssen etwas hören, um Vertrauen aufzubauen.

Wenn du nur eine Art der Ansprache nutzt, erreichst du immer nur einen Teil deiner potenziellen Kundinnen.
Was ok ist, wenn du es strategisch angehst und bis zum Kauf auch so durchziehst.

Wenn du das nicht tust, dann fragst du dich wahrscheinlich:

  • Wie spreche ich meine Kunden jetzt am Besten an?

  • Wo finde ich die überhaupt?

  • Warum reagieren Einige – und Andere gar nicht?

Die Antwort liegt so gut wie nie im „noch mehr posten“. Regelmäßig präsent sein natürlich schon, aber eben mit Plan und nicht mit der Gießkanne.
Und idealerweise mit einem bewussten Einsatz verschiedener Kommunikationswege.
Was wiederum nicht heißt, dass du sie ALLE einsetzen sollst, aber eben die, die dir liegen und ganz bewusst - wisse einfach was du tust und warum.

Die ideale Welt: Deine Marke spricht auf mehreren Ebenen 💬🎨🔊

Stell dir vor, deine Marke funktioniert wie ein gutes Gespräch:

  • Sie zeigt etwas (Bilder, Farben, Layout)

  • Sie erklärt etwas (Texte, Struktur)

  • Sie fühlt sich nach etwas an (Tonfall, Haltung)

  • Sie klingt nach dir (Storys, Videos, Stimme)

Deine Kundin kann selbst entscheiden, wie sie dich kennenlernen möchte.

Die Eine:

  • liest deinen Blog

  • fühlt sich abgeholt

  • klickt weiter

Die Andere:

  • speichert einen Pinterest-Pin

  • schaut sich dein Instagram an

  • schreibt dir später

Und eine Dritte:

  • hört deine Stimme in Stories

  • merkt: „Die ist klar, ruhig, ehrlich“

  • vertraut – und kauft

In dieser Welt musst du nicht alle überzeugen.
Du musst nur für alle verständlich sein.

Die Vorteile: Mehr Kunden – ohne mehr Druck 🌱

Wenn du unterschiedliche Kommunikations­bedürfnisse bedienst, passiert Folgendes:

🧲 Du ziehst mehr passende Kunden an

Nicht, weil du lauter wirst.
Sondern weil du zugänglicher wirst.

💰 Du machst mehr Umsatz, ohne aggressiver zu verkaufen

Menschen kaufen, wenn sie Informationen auf ihre Art bekommen.

🧠 Deine Inhalte arbeiten zusammen

Website, Social Media und Bilder erzählen dieselbe Geschichte, nur in unterschiedlichen Formaten. Und pushen sich gegenseitig.

⏳ Du nutzt deine Zeit sinnvoller

Du produzierst nicht mehr Content –
du nutzt ihn strategischer, weil du den gleichen Content auf unterschiedliche Arten produzierst.

Gerade für selbständige Frauen mit wenig Zeit ist das entscheidend.

Der Weg dorthin: Menschen ticken unterschiedlich – und das ist gut so

1. Die wichtigsten Kommunikations­typen (vereinfacht)

Eins mal vorne weg; niemand ist nur ein Typ – aber fast jeder hat eine klare Vorliebe.

👀 Visuelle Typen

  • reagieren stark auf Bilder, Farben, Layout

  • entscheiden oft intuitiv und emotional

  • scannen Inhalte schnell

Was sie brauchen:

  • klare Bildsprache, Bilder mit Menschen, weil sie Emotionen wecken

  • stimmige Farben

  • visuelle Wiedererkennung

👉 Hier sind sie unterwegs:
Instagram, Pinterest, Website-Design

✍️ Lesende / analytische Typen

  • wollen verstehen, gehen in die Tiefe

  • brauchen Struktur

  • lesen genau

Was sie brauchen:

  • gut geschriebene Texte, kein allgemeines Bla Bla

  • klare Argumente statt Floskeln

  • logischen Aufbau, Absätze, Bullet-Points

👉 Darauf stehen sie:
Blogs, Websites, Newsletter

🎧 Auditive Typen

  • bauen Vertrauen über Stimme und Inhalte auf

  • reagieren auf Tonfall, Tempo und Vokabular

  • mögen persönliche Erklärungen

Was sie brauchen:

  • gesprochene Inhalte

  • Storys

  • Videos oder Audios

👉 So kriegst du sie:
Instagram Stories, Reels mit Stimme, Podcasts, YouTube Videos, Videos auf deiner Website

🤲 Erlebnis- & Handlungsorientierte Typen

  • wollen schnell ins Tun kommen

  • brauchen klare nächste Schritte

  • mögen einfache Entscheidungen (besser links oder rechts statt ja oder nein)

Was sie brauchen:

  • klare Call-to-Actions

  • einfache Prozesse

  • konkrete Angebote

👉 Besonders wichtig auf:
Landingpages, Angebotsseiten, Verkaufsseiten, alle Social Media Kanäle

2. Warum du nicht einen Typ wählen solltest

Ein häufiger Fehler:

„Ich bin halt eher visuell – also mache ich nur Bilder.“

Problem:
Deine Kundinnen sind nicht alle wie du.
UND
Niemand ist nur ein Typ! Es kommt eben auch auf dein Ziel und das Timing an.

Wo steht dein Kunde grade?
Willst du ihn erst catchen und steht er schon kurz vor dem Kauf?

Erfolgreiche Marken versuchen nicht, immer alle gleich anzusprechen.
Sondern sorgen dafür, dass jeder Kunde irgendwo andocken kann.

Eine ganz grobe Faustformel ist z.B.:

  • Bilder ziehen rein

  • Texte vertiefen

  • Stimme baut Vertrauen

  • Struktur führt zur Entscheidung

Alles greift ineinander.
Klingt kompliziert??? Ist es gar nicht, wenn du dir erstmal die Struktur zurecht gelegt hast und dann dein Marketing daran anlegst. Dann ist es wirklich nur noch REPEAT.

3. Verbindung zu Social Media: Welcher Kanal kann was?

📸 Instagram

  • stark visuell

  • emotional

  • ideal für Nähe & Persönlichkeit

👉 Nutze:

  • klare Bildsprache

  • kurze, prägnante Texte

  • Stories für Stimme & Haltung

Was ich persönlich an Insta nicht mag, ist die ständige Präsenz die es erfordert. Du musst eben viel posten und “ältere” Inhalte haben kaum Relevanz. Überlege dir also vorher, ob das für dein Marketing passt.

📌 Pinterest

  • visuell + suchbasiert (mögliche Kunden sind grundsätzlich schon mal auf der Suche nach deinem Thema)

  • weniger Ablenkung

  • ideal für Orientierung & Inspiration

👉 Nutze:

  • klare Headlines, nicht zu viel Text, gut lesbare Schriftgröße und keine zu fancy Schriftarten

  • ruhige, strukturierte Designs

  • Weiterleitung zu Blog oder Website

🖥 Website & Blog

  • Raum für Tiefe, hier kannst du dich als Experte positionieren

  • Struktur, Logik, Inhalt

  • Entscheidung, Lenke deine Kunden - hier kannst du links oder rechts abbiegen

👉 Nutze:

  • klare Texte

  • logische Seitenführung

  • Kombination aus Bild + Text

✉️ Newsletter

  • direkt und persönlich

  • du alleine bleibst regelmäßig in Erinnerung und musst dir die Bühne nicht teilen

  • vertrauensbildend weil nah

👉 Nutze:

  • deine echte Sprache (denke du schreibst an eine Freundin)

  • deine echten Gedanken

  • weniger Perfektion, mehr Klarheit und Persönlichkeit

4. Wie du alle Bedürfnisse abdeckst – ohne dich zu verzetteln

Der Trick ist nicht, mehr zu machen,
sondern ein Thema mehrfach zu übersetzen.

Beispiel:

  • Ein Gedanke →

    • als Blogartikel (Text)

    • als Pinterest-Pin (visuell)

    • als Instagram-Story (Stimme)

Gleicher Inhalt.
Unterschiedliche Zugänge.

So erreichst du:

  • den Leser

  • den Zuschauer

  • den Zuhörer

ohne gleich das ganz große Rad zu drehen.

Für mich funktioniert die Kombi Pinterest und Blog super. Zu einem Blog-Text erstelle ich mehrere Pinterest Posts. Der Aufwand hält sich in Grenzen und ich lerne über die Zeit, welcher Style meine Wunschkunden anzieht.
Das Thema Audio vernachlässige ich zu meiner Schande wie ein lästiges Stiefkind, das hole ich vielleicht nochmal nach, hat aber grade keinen Fokus. In der Schule hieß es immer
“Mut zur Lücke” ;-)

5. Sprache & Bildsprache müssen zusammenpassen

Ganz wichtig:
Wenn Bild und Text unterschiedliche Dinge sagen, entsteht Unsicherheit.

Beispiel:

  • Bilder: ruhig, minimalistisch

  • Texte: hektisch, laut

➡️ wirkt widersprüchlich.

Oder:

  • Bilder: perfekt, geschniegelt

  • Texte: „Ich verstehe dein Chaos“

➡️ Gut das ist jetzt wirklich ein sehr plakatives Beispiel, aber die Botschaft ist klar, oder? Es muss halt passen, sonst fühlt es sich nicht glaubwürdig an.

Sprache und Bildsprache müssen dieselbe Stimmung transportieren.
Und das gilt wirklich für ALLES!
Wenn du flapsig schreibst und mit deinen Kunden per Du sein willst, dann zeige keine Bilder von dir im braven Buchhalter-Outfit a la Bewerbungsmappe aus den 90igern. Dass du seriös und Experte für dein Thema bist, kannst du auch über inhaltlich gute Texte zeigen.

Fehler die ich so oft auf websites sehe 💻

Beispiel 1: Viel Wissen – wenig Wirkung

Richtig gute Texte, aber keine visuelle Führung. Fühlt sich an wie Bedienungsanleitung lesen - darauf stehen wirklich nur ganz, ganz wenige ;-)
Durch kürzen, mehr Absätze und klare Bildsprache:

  • längere Verweildauer

  • mehr Klicks

  • mehr Anfragen

Beispiel 2: Schöne Bilder – aber keine Entscheidung

Tolle Fotos, aber zu vorsichtige Texte. Kein Mut zu CTA. Nach ein bisschen rumscrollen sind die Kunden weg, weil sie nicht wissen was zu tun ist.
Nach klarerer Sprache, guter Navigation und direkter Aufforderung etwas zu tun

  • weniger Zweifel

  • höhere Abschlussquote

  • passendere Kunden

Konkrete Tipps für deine Umsetzung 🧩

✔ Kombiniere immer mindestens zwei Ebenen

  • Bild + Text

  • Text + Stimme

  • Struktur + Emotion

✔ Entscheide dich bewusst für einen Grundton

Ruhig? Klar? Direkt? Warm?
Nicht alles gleichzeitig und am besten authentisch dann switcht du automatisch weniger.

✔ Nutze jeden Kanal für seine Stärke

Nicht jeder Inhalt gehört überall gleich hin. Und du musst auch nicht jeden Kanal bedienen. Aber du musst wissen, wann du was und warum tust.

✔ mach nicht einen auf bescheiden

Du hast ein Business und du willst verkaufen. Das ist ok, also sag es auch. Mache immer klar, was es bei dir zu holen gibt und wie man es bekommt.

Deine Marke darf vielseitig sprechen 🎯

Wenn du:

  • mehr Kunden anziehen willst

  • mehr Umsatz machen möchtest

  • verstehen willst, wie du Kunden ansprichst, ohne dich zu verbiegen

  • und Kanäle nutzen willst, die wirklich zu dir passen

… dann ist Sprache kein „Nice to have“.
Sie ist dein Verbindungspunkt zu deinen Kunden und bringt sie zum Kauf.

👉 Ich zeige dir wie du für dein Business Sprache, Bildsprache und Kanäle so aufeinander abstimmst, dass deine Marke verständlich, fühlbar und verkaufsstark wird – auch mit wenig Zeit und ohne Content-Dauerstress.

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Warum auch du eine Buyer Personas brauchst!